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Samstag, 14. Januar 2012

BETTWIL MOTHERFUCKERZ - Spontane Aktion morgen!

In Bettwil (AG) wird nun doch kein Asylzentrum in einer leerstehenden Militäranlage aufgebaut.
Nachdem die überwiegende Mehrheit eines 500-Seelen-Kaffs im Aargau über Wochen einen Affentanz aufgeführt hat gegen die Aufnahme von Asylanten, inklusive dem üblichen erbärmlichen SVP-Gepoltere und ausländerfeindlichen Sprüchen, wird die Anlage jetzt doch nicht zur Asylunterkunft umfunktioniert.


Die Reaktion: Die Leute machen eine Polonaise im Dorf, fahren mit Traktorenkorsos, die Volksmusik spielt auf und die Dörfler prosten sich zu und gratulieren sich gegenseitig.


Sie gratulieren sich dazu, fremden Leuten, die auf der Flucht vor Krieg und Elend und Armut in die Schweiz gekommen sind, die Tür vor der Nase zugeschlagen zu haben. Sie freuen sich, keine Ausländer in ihrer heilen Dorfwelt zu haben.


Dass man auch noch stolz ist auf seine unsoziale Haltung, dass Rassismus so offen zur Schau gestellt wird, dass ein ganzes Dorf feiert, ist widerlich, erbärmlich und gefährlich.

BETTWIL IST ÜBERALL!
KEIN FUSSBREIT DEN FASCHISTEN!


morgen gibt's eine spontante Aktion, die Einladung dazu geistert auf Facebook herum. Wir können euch leider auch keine näheren Infos dazu geben, da wir nicht die Veranstalter sind. Am besten einfach auf Facebook direkt bei der Veranstaltungspinnwand fragen.
Link: http://www.facebook.com/events/271415262922484/

(Bilder: © Aargauer Zeitung, Pascal Meier)

2 Kommentare:

  1. Inwiefern soll man diesen Blog eigentlich ernst nehmen können? Ich lese von "Motherfuckers", von "SVPHurensöhnen" usw... Ich verstehe ja, dass gewisse Leute in unserem Land sozial sein wollen, aber mit solchen Wortwahlen setzt man sich selbst ins Abseits. Es geht ins GENAU GLEICHE Kapitel, wie körperliche Attacken gegen Nationalräte (Hans Fehr) oder Farbanschläge auf ein Sekretariat / Bank / Denkmal...
    Liebe JUSO werdet ENDLICH seriös!

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  2. Hallo Elias. 1. Dieser Blog hat nichts mit der Juso zu tun. 2. Wie ernst du ihn nehmen willst, ist dir überlassen. 3. Der Blog beinhaltet viel mehr, als zwei, drei polemisch formulierte Hass-Artikel.

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